Kinofilm: "Die Geschichte der Liebe"

Das Buch "Die Geschichte der Liebe" ist mir wie nebenbei begegnet und hat mich gefesselt. Dass daraus ein Film entsteht habe ich genauso beiläufig gelesen. Ein hübscher Zufall, oder?

Die Geschichte der Liebe ist die Lebensgeschichte von Leo und Alma. Beginnend mit der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg in Polen, wo sich die Schicksale der Liebenden treffen finden die Lebensgeschichten der beiden im New York der (fast) Gegenwart wieder zueinander.

 

Leo liebt Alma, doch der Krieg trennt die beiden: sie kann nach New York entkommen, er bleibt zurück in Polen. Leo schreibt seine Gefühle für sie auf und schickt ihr jedes Kapitel seines Romans einzeln nach Amerika. Seine Liebe zu Alma und die Gewissheit, dass sie auf ihn wartet wenn er in Amerika ankommen wird, lassen ihn Krieg und Nachkriegszeit überleben.
Das fertige Manuskript seines Romans gibt er einem Freund mit, der ebenfalls nach Übersee ausreisen kann. Dort wird Leo es abholen, wenn er selbst Amerika erreicht. 

Und tatsächlich - Leo erreicht Amerika und bekommt seine Einwanderungspapiere im Schatten der Freiheitsstatue. Was für ein großer Moment. Sein erster Weg führt ihn zu Alma. Sie kann nicht glauben, dass er lebt - hat sie doch jahrelang keine Nachricht von ihm erhalten.

Die Welt von Leo bricht zusammen als er erfährt, dass Alma verheiratet ist und zwei Söhne hat. Ein Sohn ist von Leo, der andere von ihrem neuen Mann. Wie verzweifelt muss sie gewesen sein, trotz ihrer tiefen Liebe zu Leo diese Gefühle aufgegeben zu haben um das Überleben ihres ungeborenen Kindes zu sichern.

 

Leo verspricht, seinem Sohn nie die Wahrheit zu sagen wer sein Vater ist. Und hält sich daran.

Bis ins New York der heutigen Zeit, der Sohn mittlerweile ein erfolgreicher Schriftsteller und Leo ein alter, grantiger Rentner.

 

Der zweite Handlungsstrang ist der von Alma, einer Schülerin. Benannt nach der Hauptfigur im Lieblingsroman ihres verstorbenen Vaters, "die Geschichte der Liebe", herausgegeben als Buch in spanischer Sprache von Leo's polnischen Freund unter dessen Namen.

Die junge Alma ist nach dem Buch benannt und der Roman begegnet ihr, weil ihre Mutter den Auftrag bekommt, die Geschichte ins englische zu übersetzen. 

 

Für Leo war sein Manuskript verloren, er hat sein Leben auf der Suche nach dem Buch sowie auf der Suche nach der Liebe verbracht. In einer Rückblende erfährt der Zuschauer, dass Alma sich vor ihrem Tod mit Leo ausgesöhnt hat und er für sie da war.

 

In der letzten Szene lernen sich Leo und die junge Alma kennen und sie überreicht ihm sein ins englische übersetzte Buch. Er hat "die Geschicht eder Liebe" wieder.  

 

Erkenntnis des Films: Alles ist möglich. In der Liebe und im Leben.



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