Kinofilm: "Grießnockerlaffäre"

Das Leben des bayerischen Polizisten Franz Eberhofer nimmt weitere Dramatik auf - und ist doch irgendwie ganz entspannt.

So gelacht hab ich schon lange nicht mehr im Kino. Der ganze Saal kichert und lacht laut - alleine das ist absolut amüsant.

 

Leider beginnt die Handlung gar nicht so lustig - der Franz Eberhofer wird des Mordes an seinem ungeliebten Vorgesetzten verdächtigt. Weil er auf der Hochzeitsfeier seines Kollegens zu viel dem Bier zugesprochen hat, sieht es echt schlecht für ihn aus - bis ihn sein Vater mit einem Alibi rettet. 

Franz wird vom Dienst suspendiert und muss auf eigene Faust ermitteln, weil er sich auf die dürre LKA-Beamtin nicht verlassen kann.

Unterstützt wird er selbstredend von seinem Kumpel Rudi, der sich als eingefleischter Privatdetektiv äußerst engagiert einbringt.

 

Für Franz und Rudi fehlt diesmal jedoch die bayerische Hausmannskost als Grundlage - die Oma kocht für ihre alte Liebe Paul nur noch Grießnockerlsuppe, weil der nichts anderes verträgt. Weil die Oma und Paul sogar tagsüber ins Kino gehen ("was sagn denn da die Leut") folgt der Rudi messerscharf: "eine Grießnockerlaffäre".

 

Mit Unterstützung von Rudi kommt Franz dem Mörder auf die Spur und kann seine Unschuld beweisen.
Und endlich schaut es auch nach einem Happy-End mit der Susi aus.

 

Der Film lebt von den liebevoll aufgebauten Charakteren, den Schauplätzen und für mich auch durch den wunderbaren bayrischen Dialekt. Bis ins Detail wird der Film zelebriert und sprüht voller kleiner, aber superwitziger Ideen: wie eine Pute daliegt wenn sie überfahren wurde, ein Kind wird an der Garderobe vergessen (ja, sorry - find ich lustig) oder die Stammtischrunden der Freunde um Franz und ihre Aktionen.


Ein perfekter Film um sich einfach mal entspannt unterhalten zu lassen. 

 

Erkenntnis des Films: das Leben auf dem Land ist nur für den Zuschauer amüsant.



info@britta-fraunhofer.de