Kinofilm: "Eine bretonische Liebe"

Familie schreibt die besten Geschichten?

Erwan hat seine Tochter allein großgezogen, jetzt ist sie schwanger und spricht nicht über den Vater des Kindes. So abgebrüht er in seinem Job als Sprengmittelräumer ist, so emotional reagiert er, wenn es um seine Familie geht.
Um für das ungeborene Kind eine vererbbare Familienkrankheit auszuschliessen, lässt er eine Untersuchung machen bei der rauskommt, dass sein Vater nicht sein eigentlicher Vater ist.

 

Jetzt holt ihn also ein, was er eigentlich seiner Tochter vorhält: ein Kind muss wissen, wer der Vater ist.

 

Er beauftragt eine Detektivin, seinen leiblichen Vater zu finden. Sie führt ihn zu Josef. Ein sympathischer älterer Herr, der sich zwar nicht direkt an Erwans Mutter erinnert, sich über die unterwartete Gesellschaft aber sehr freut.

 

Erwan gewöhnt sich an den Gedanken, das Josef sein Vater ist und lernt ihn näher kennen. Mit seinem „bisherigen“ Vater hat er darüber nicht gesprochen.

 

 

Während Erwan seinem neuen Vater näherkommt, kommt auch raus, wer der Erzeuger von Juliette’s Baby ist: „Zorro“ bei einem Kostümfest. Dieser entpuppt sich als der schusselige und lahme Praktikant von Erwan.

 

 

Parallel zur Vater-Findung findet Erwan nach Jahren eine Frau, die ihn interessiert. Er lädt Anna spontan zum Abendessen ein. Schnell stellt sich heraus, dass sie die Tochter von Josef ist – seine Schwester? Erwan weiss es - sie nicht. Als Zuschauerin fühle ich mit ihr, wie sie sich zurückgestossen fühlt, als Erwan keine Anstalten macht, sie beim date zu küssen.  

 

Als Juliette’s Baby kommt, ist Erwan nicht verfügbar. Aber der Vater des Kindes steht ihr bei. Überraschenderweise.

 

Erwan wird gezwungen, mit seinem „bisherigen“ Vater neue Situation zu reden: da jeder außer der entscheidenden Person Bescheid wußte, hat sich ein Arbeitskollege verplappert und es war raus.  Nicht schön, aber immerhin hat die unnatürlich angespannte Situation so ein Ende gefunden.

 

Erwan und Anna wollen ihre neu gefundene Liebe nicht kampflos aufgeben und machen einen Vaterschaftstest: ist Josef wirklich Erwan’s Vater oder hat ihre Liebe doch eine Chance?

 

Und, was soll ich sagen: happy end in allen Lebenslagen.  Seufz.

 

 

 

Erkenntnis des Films: es kann sich lohnen, nicht kampflos aufzugeben.