Kinofilm: "Wunder"

Dieser Film ist echt ein Wunder!

 

Wir begleiten den zehnjährigen Auggie, der zum ersten Mal in eine öffentliche Schule gehen soll.

 

 

Warum so spät? Auggie leidet an einer Krankheit, durch die sein Gesicht deformiert ist. Zahlreiche Operationen haben seinen IST-Zustand hergestellt, der aber immer noch – sagen wir mal – auffällig ist. Auggie wurde bisher von seiner Mutter zu Hause unterrichtet – auch, um ihn zu schützen. Nun beschließen seine Eltern Isabel (Julia Roberts) und Nate (Owen Wilson) aber, ihn auf eine „richtige“ Schule zu schicken.

 

 

Wir leiden mit Auggie, der als Schutz vor den Blicken der anderen Menschen gerne einen Astronautenhelm trägt. In seinen Träumen ist er ein berühmter Astronaut, es gibt keinen Unterschied zwischen ihm und den anderen.

Wir erleben mit, wie die Mitschüler Auggie leiden lassen aus Angst vor Ansteckung („er hat die Pest“), aber auch wie er Freundschaften schließt und glücklich ist.

 


Der Film „Wunder“ zeigt, wie sich Auggie’s große Schwester Olivia „Via“ fühlt: ein sympathisches Mädchen, das sich wegen der Behinderung ihres kleinen Bruders absolut zurückhält und reibungslos funktionieren möchte, um der Familie nicht noch mehr Probleme zu bereiten.

 

Hier kann ich zum ersten Mal den Schauspieler Owen Wilson in einer Rolle ernst nehmen: als sympathischen und witzigen, liebevollen Vater, der seinen Sohn in die Welt bringen will. Und der hemmungslos weinen kann, weil der Hund der Familie eingeschläfert werden muss.

 

Eine Mutter, die alles richtigmachen will und große Angst hat, ihrem behinderten Kind mit ihren Entscheidungen noch mehr zu schaden.

 

Und, am Ende, geht alles gut.

 

 

Auggie ist angekommen und bekommt in der Schule sogar eine Auszeichnung, weil er durch seine Art den Mitschülern gelernt hat, was es bedeutet, menschlich zu sein.

 

Das Kino verlasse ich aufgewühlt, gerührt und voller positiver Emotionen. Ich hatte fast ein bisschen Angst, ob der Film sehr traurig macht. Ganz im Gegenteil – der Film macht stark und lässt einen glauben!

 

 

Erkenntnis des Films: alles geht im Leben, und mit guten Freunden ist es einfach.



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